Ihr Hotel verkaufen — an jemanden, der es weiterführt
Ein Lebenswerk übergibt man nicht über ein Portal. Wir bewerten Ihr Haus, formulieren das Angebot so, dass niemand es erkennt, und prüfen jeden Interessenten, bevor Sie von ihm hören. In Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Kostenfrei · unverbindlich · vertraulich
Ihr Name bleibt draußen
Sichtbar sind Region, Betriebsart und Größenklassen. Wer Ihr Haus kennt, erkennt es im Inserat nicht wieder.
Zahlen, die zur Hotellerie passen
Auslastung, Zimmerrate, Pachtverträge, Personalunterkünfte. Wir bewerten Ihr Haus nicht mit dem Raster eines Handwerksbetriebs.
Ein Ansprechpartner
Kein Callcenter, kein automatischer Versand an Verteiler. Sie sprechen vom ersten Telefonat bis zum Notartermin mit derselben Person.
Was ist Ihr Haus wert?
Vier kurze Schritte. Sie beantworten nur, was Sie beantworten möchten — Pflicht sind allein Name und E-Mail-Adresse. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit einer Ersteinschätzung.
So läuft eine Übergabe ab
Vier Abschnitte, für die Sie in aller Regel neun bis achtzehn Monate einplanen sollten.
- 1
Ersteinschätzung
Sie schildern uns Ihr Haus — über das Formular oder am Telefon. Wir nennen Ihnen eine belastbare Wertspanne und sagen offen, was den Preis drückt und was ihn trägt. Kostenfrei und unverbindlich.
- 2
Aufbereitung
Wir bereiten die Unterlagen auf und formulieren das Inserat so, dass Interessenten den Betrieb einschätzen können, ohne ihn zu erkennen. Sie geben jede Zeile frei, bevor sie erscheint.
- 3
Ansprache und Prüfung
Anfragen laufen bei uns auf, nicht bei Ihnen. Wir prüfen Herkunft, Erfahrung und Finanzierung, bevor wir Ihnen jemanden vorstellen. Neugierige Mitbewerber kommen nicht durch.
- 4
Übergabe
Von der Absichtserklärung über die Prüfung bis zum Notartermin begleiten wir den Ablauf gemeinsam mit Ihren Beratern. Auf Wunsch bleiben wir bis zur Einarbeitung Ihres Nachfolgers dabei.
Was den Wert eines Hotels bestimmt
Der Kaufpreis entsteht nicht aus einer einzelnen Zahl. Diese sechs Größen bestimmen, in welcher Spanne ein Haus gehandelt wird — und an welchen Stellen sich vor einer Übergabe noch etwas bewegen lässt.
Zimmerzahl und Kapazität
Die Zahl der Zimmer bestimmt die Größenklasse, in der Ihr Haus verglichen wird. Zwischen 25 und 60 Zimmern liegt der Bereich mit den meisten Interessenten: groß genug für eine angestellte Leitung, klein genug für eine Familie mit Eigenkapital.
Auslastung und Zimmerrate
Auslastung allein sagt wenig. Erst zusammen mit der Durchschnittsrate ergibt sich der Ertrag pro verfügbarem Zimmer — die Kennzahl, an der ein Käufer Ihr Haus mit anderen vergleicht. Eine ruhige Auslastung bei guter Rate ist mehr wert als ein volles Haus zu Dumpingpreisen.
EBITDA und Marge
Der Kaufpreis entsteht in aller Regel als Vielfaches des bereinigten Betriebsergebnisses. Bereinigt heißt: kalkulatorischer Unternehmerlohn statt Privatentnahmen, marktübliche Pacht statt familieninterner Sonderkonditionen. Diese Bereinigung machen wir gemeinsam, bevor jemand über Preise spricht.
Zustand und Investitionsstau
Jeder Euro, den ein Käufer nach der Übernahme sofort investieren muss, geht vom Kaufpreis ab — meist mit Aufschlag, weil er das Risiko mitkauft. Offenheit über anstehende Sanierungen zahlt sich aus: Was erst in der Prüfung auffällt, kostet mehr als das, was von Anfang an auf dem Tisch liegt.
Lage und Umfeld
Erreichbarkeit, Saisonalität und die Frage, ob die Region ganzjährig trägt. Ein Haus in einer Zwei-Saisonen-Lage bewerten wir anders als eines am Stadtrand mit Geschäftsreisenden unter der Woche.
Betriebsführung
Wie sehr hängt der Erfolg an Ihnen persönlich? Ein Haus mit eingespielter Direktion und dokumentierten Abläufen ist übertragbar. Ein inhabergeführter Betrieb, in dem Sie Einkauf, Empfang und Küche zusammenhalten, braucht eine längere Übergabe — das mindert den Wert nicht, verändert aber den Fahrplan.
Häufige Fragen
- Was kostet mich die Bewertung?
- Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich. Sie erhalten eine Wertspanne und eine Einordnung, woraus sie sich ergibt. Erst wenn Sie uns mit der Vermittlung beauftragen, sprechen wir über Konditionen — und auch dann schriftlich und vorab, nie als Überraschung am Ende.
- Erfahren meine Mitarbeitenden oder Stammgäste davon?
- Nein. Öffentlich sichtbar sind ausschließlich Region, Betriebsart und Größenklassen — keine Namen, keine Adresse, keine Bilder, an denen man das Haus erkennt. Wir prüfen jedes Inserat auch daraufhin, ob eine einzelne Formulierung Ihr Haus verraten könnte. Erst wenn Sie einen Interessenten freigeben, erfährt dieser, um welchen Betrieb es geht — und unterschreibt vorher eine Vertraulichkeitserklärung.
- Wie wird der Wert eines Hotels ermittelt?
- In aller Regel über das bereinigte Betriebsergebnis, multipliziert mit einem branchenüblichen Faktor und abgeglichen mit dem Substanzwert der Immobilie. Bei Pachtbetrieben tritt der Wert des Pachtvertrags an die Stelle der Immobilie. Zusätzlich fließen Zustand, Lage, Auslastung und die Abhängigkeit vom Inhaber ein. Eine seriöse Bewertung nennt deshalb eine Spanne, keinen einzelnen Betrag.
- Wie lange dauert eine Hotelübergabe?
- Von der ersten Ansprache bis zum Notartermin vergehen erfahrungsgemäß neun bis achtzehn Monate. Die Aufbereitung der Unterlagen dauert vier bis acht Wochen, die Suche nach dem passenden Käufer den größten Teil der Zeit. Wer früh anfängt, verhandelt aus einer besseren Position — Zeitdruck ist der teuerste Fehler bei einer Nachfolge.
- Kann ich meinen Betrieb auch verkaufen, wenn die Immobilie gepachtet ist?
- Ja. Verkauft wird dann der Betrieb, und der Pachtvertrag geht mit über. Entscheidend sind Restlaufzeit, Verlängerungsoptionen und die Haltung des Verpächters. Das klären wir früh, denn ein Pachtvertrag mit drei Jahren Restlaufzeit ist für einen Käufer etwas anderes als einer mit fünfzehn.
- Was ist, wenn mein Haus derzeit keine Gewinne macht?
- Das ist kein Ausschlussgrund. Häuser mit Investitionsstau oder schwacher Auslastung finden Käufer, die genau darin ihre Aufgabe sehen — der Preis bildet sich dann stärker über die Substanz als über den Ertrag. Wichtig ist, dass die Zahlen von Anfang an offen auf dem Tisch liegen.
- Was passiert mit meinen Mitarbeitenden?
- Bei einem Betriebsübergang gehen die Arbeitsverhältnisse nach § 613a BGB auf den Erwerber über, mit allen Rechten und Pflichten. Für viele Übergeber ist das der wichtigste Punkt überhaupt. Wir sprechen ihn deshalb früh an und halten fest, was Ihnen für Ihr Team wichtig ist — es fließt in die Auswahl der Interessenten ein.
- Muss ich ein Konto anlegen, um eine Bewertung zu erhalten?
- Nein. Für die Ersteinschätzung genügen Name und E-Mail-Adresse. Ein Konto brauchen Sie erst, wenn Sie ein Inserat anlegen möchten — und auch dieses Inserat bleibt bis zur gemeinsamen Freigabe ein Entwurf, den niemand außer Ihnen sieht.
Sprechen wir über Ihr Haus
Ein erstes Gespräch verpflichtet zu nichts und bleibt unter uns. Viele Übergeber melden sich zwei Jahre vor dem geplanten Ausstieg — das ist der richtige Zeitpunkt, nicht zu früh.
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